Autonome Antifa Weimar [AAW] http://aaw.blogsport.de Sun, 19 Apr 2009 12:31:17 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en ab jetzt… http://aaw.blogsport.de/2009/04/13/ab-jetzt/ http://aaw.blogsport.de/2009/04/13/ab-jetzt/#comments Mon, 13 Apr 2009 12:51:53 +0000 Administrator Lokal http://aaw.blogsport.de/2009/04/13/ab-jetzt/ …gehts HIER weiter

Antifa Infoportal für Weimar und Umgebung

die Gruppe AAW hat sich aufgelöst, die Menschen haben sich in anderen politischen Zusammenhängen wiedergefunden. Antifaschistische Aktionen und Veranstaltungen wird es weiterhin in Weimar geben, also liebe Nazis keine Angst wir lassen euch nicht allein.
Danke an alle Gruppen und Einzelpersonen die uns über drei Jahre hinweg unterstützt haben.

Rest in Peace

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Kundgebung gegen rechte Gewalt unter dem Motto „Mügeln ist überall in Deutschland“ http://aaw.blogsport.de/2009/03/16/123/ http://aaw.blogsport.de/2009/03/16/123/#comments Mon, 16 Mar 2009 15:37:44 +0000 Administrator Lokal http://aaw.blogsport.de/2009/03/16/123/ Liebe Initiativen und Interessierte, liebe Presse, wir möchten euch am Mittwoch um 14:00 Uhr auf den Theaterplatz in Weimar zu einer Kundgebung gegen rechte Gewalt unter dem Motto „Mügeln ist überall in Deutschland“ einladen. Im Sommer 2007 geriet die sächsische Kleinstadt Mügeln bundesweit in die Schlagzeilen. Ein rassistischer Mob hatte 8 Migranten von einem Stadtfest verjagt und diese dabei zum Teil schwer verletzt. Als sich die Migranten in eine Pizzeria flüchteten, wurden sie dort belagert — die Pizzeria wurde mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen. Am vorletzten Wochenende, in der Nacht vom 6. auf den 7. März wurden der Betreiber und ein Mitarbeiter jener Pizzeria, in die sich die Opfer der Hetzjagd damals geflüchtet hatten, erneut Betroffene eines rassistischen Übergriffs. Zwei Männer überfielen die beiden Migranten und brachen dabei einem mit einem Schlagring das Nasenbein. Obwohl es am selben Wochenende weitere rassistische Übergriffe in mehreren sächsischen Städten gegeben hat, waren die Vorfälle der Presse diesmal nur Randnotizen wert — einige Blätter rätseln darüber, ob es sich um rassistische Tatmotive handelt. Wir wollen auf die rassistische Gewalt aufmerksam machen und wir solidarisieren uns mit den Betroffenen dieser Gewalt. Dabei ist uns jedoch wichtig, dass rassistische Gewalt weder nur in fernen sächsischen Kleinstädten passiert, noch als ein Randphänomen zu betrachten wäre. Rassismus gehört überall in Deutschland leider zum Alltag. Die Reaktionen darauf sind inzwischen wieder meist nur Schweigen. Allein im August 2008 gab es in Deutschland drei Nazi-Morde (in Berlin-Marzahn, Magdeburg und Bernburg). Dies hat keinen Aufschrei verursacht. Nicht zuletzt wollen wir auch auf rechte Gewalt in Weimar aufmerksam machen. In letzter Zeit haben sich rechte Aktivitäten und Übergriffe wieder gehäuft, wovon die Öffentlichkeit aber kaum Notiz nimmt. Wir wollen dem nicht tatenlos zusehen und wollen mit der Kundgebung am Mittwoch ein Zeichen setzen. Antifaschistische Initiativen und Einzelpersonen aus der Gerber 1

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Infoladen Weimar http://aaw.blogsport.de/2009/03/16/infoladen-weimar/ http://aaw.blogsport.de/2009/03/16/infoladen-weimar/#comments Mon, 16 Mar 2009 11:32:03 +0000 Administrator Lokal http://aaw.blogsport.de/2009/03/16/infoladen-weimar/ Der Infoladen Weimar in der Gerberstraße 1 hat aufgrund einiger bereits bestehender linksradikalen Homepages kein eigenen Webspace, arbeitet aber gruppenunabhängig und hat ein eigenes Plenum. Ansprechpartner findet ihr auf dem Montagsplenum der Gerber 1 immer Montags ab 20 Uhr oder demnächst unter der Infoladen-Handynummer. Wir haben linke Zeitungen, Bücher, Broschüren zu den Themen Antisexismus, Queertheorie, Wertkritik, Anarchismus und vielem mehr, schöne Kleidung, Buttons und Aufnäher und allerlei Nützliches für den Linksradikalen von heute zu günstigen Preisen! + Jeden Mittwoch von 16-20 Uhr und unregelmäßig bei Veranstaltungen geöffnet! + Kontakt: Email: infoladenweimar@web.de Telefon: Folgt demnächst Ihr findet uns in der Gerberstraße 1, soziokulturellem Zentrum in Weimar auf halber Treppe. Auf persönliche Nachfrage wird auch außerhalb der Öffnungszeiten der Laden geöffnet.

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Antifaschistische Recherche Weimar http://aaw.blogsport.de/2009/03/05/antifaschistische-recherche-weimar/ http://aaw.blogsport.de/2009/03/05/antifaschistische-recherche-weimar/#comments Thu, 05 Mar 2009 17:04:26 +0000 Administrator Lokal http://aaw.blogsport.de/2009/03/05/antifaschistische-recherche-weimar/ Der Arbeitskreis zur Kritik des Antisemitismus Weimar, hat sich vor kurzen gegründet und nun ist auch die Antifaschistische Recherche Weimar mit einer Seite im Internet vertreten. Die Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht rechtsextreme Straftaten zu sammeln, über Führungspersonen und Treffpunkte der Neonazis aufzuklären. Weitere Informationen hier

ein Überblick der zuletzt gegründeten Initiativen:
Antifaschistische Recherche Weimar
Arbeitskreis zur Kritik des Antisemitismus Weimar
Portal zur Dokumentation antisemitischer und antizionistischer Vorfälle in Weimar

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Weimar: Waffenfunde bei mutmaßlichem Rechten http://aaw.blogsport.de/2009/03/02/weimar-waffenfunde-bei-mutmasslichem-rechten/ http://aaw.blogsport.de/2009/03/02/weimar-waffenfunde-bei-mutmasslichem-rechten/#comments Mon, 02 Mar 2009 17:25:00 +0000 Administrator Presse http://aaw.blogsport.de/2009/03/02/weimar-waffenfunde-bei-mutmasslichem-rechten/ Nach mehreren „Sieg Heil“-Rufen auf dem Weimarer Hauptfriedhof ist ein 45-Jähriger festgenommen worden. Der Mann hatte einen Revolver bei sich, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin wurde seine Wohnung durchsucht, wo die Beamten weitere Waffen fanden. Sie werden nun untersucht. Nähere Details zu dem Waffen-Fund wollte die Polizei zunächst nicht bekanntgegeben. Gegen den 45-Jährigen wird wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Verwendens verfassungswidriger Symbole ermittelt.

Quelle: http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/nf-14-38.html#1765940

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Arbeitskreis zur Kritik des Antisemitismus Weimar http://aaw.blogsport.de/2009/03/02/arbeitskreis-zur-kritik-des-antisemitismus-weimar/ http://aaw.blogsport.de/2009/03/02/arbeitskreis-zur-kritik-des-antisemitismus-weimar/#comments Mon, 02 Mar 2009 17:16:11 +0000 Administrator Lokal http://aaw.blogsport.de/2009/03/02/arbeitskreis-zur-kritik-des-antisemitismus-weimar/ Der Arbeitskreis zur Kritik des Antisemitismus Weimar, hat sich vor kurzen gegründet und ist nun auch mit einer Seite im Internet vertreten. Er ist ein loser Zusammenschluss verschiedener Menschen mit einem Israelsolidarsichen Konsens. Die Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht zu den Themen Antisemitismus und Antizionismus kritisch in die Weimarer Öffentlichkeit zu intervenieren. Weitere Informationen hier

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Übergriff auf Weimarer Antifaschist_innen am 14.02.09 http://aaw.blogsport.de/2009/02/19/uebergriff-auf-weimarer-antifaschist_innen-am-140209/ http://aaw.blogsport.de/2009/02/19/uebergriff-auf-weimarer-antifaschist_innen-am-140209/#comments Thu, 19 Feb 2009 14:30:26 +0000 Administrator Lokal Bundesweit http://aaw.blogsport.de/2009/02/19/uebergriff-auf-weimarer-antifaschist_innen-am-140209/ Alljährlich begeben sich auch Weimarer Antifaschist_innen rund um den 14. Februar auf den Weg nach Dresden, um dem Mob von trauernden Deutschen und Nazis entgegenzutreten.

Dieses Jahr gelang es jedoch nicht allen reisenden Gegendemonstranten Sachsens Landeshauptstadt unversehrt zu erreichen. Sieben Insassen eines Kleinbusses aus der „Klassiker-Stadt“ wurden bei erreichen der Raststätte Rabensteiner Wald in der Umgebung von Chemnitz, von gewaltbereiten Neonazis empfangen. Eine Betroffene berichtet:

Als die Antifaschist_innen eine Gruppe von ca. 60 offensichtlichen Nazis (viele Glatzen, B-Jacken, dunkle Kleidung, Bier, keine Bürgerlichen) um einen Reisebus herum und vor dem Raststätten-Eingang stehen sahen, blieben sie erst kurz am Auto stehen und berieten sich, da eine Person aber schon in Richtung Toiletten losgegangen war entschlossen sich nun alle, in Richtung des Raststättenhauses zu gehen. Zwei der Antifaschist_innen fielen durch bunte Haare und bunte Kleidung auf, woraufhin die Nazis „guckt mal, zwei Punks!“ riefen, auf die Gruppe zu gerannt kamen und begannen diese erst mit Schnee- und Eisbällen, dann auch mit Bierflaschen zu bewerfen. Zwei Personen der „Linken Gruppe“ befanden sich auf der Toilette, während die Anderen sich in die Raststätte flüchteten. Doch die Nazis folgten in das Gebäude und begannen auf vier der fünf Personen einzuschlagen und zu treten. Erst als ein „etwas ordentlicher aussehender Rechter“ (vom Auftreten her Partei-Kader) einschritt und die in dem Moment hilflosen Linken in Richtung eines Hinterausganges lotste, lockerte sich die Situation etwas.

Doch draußen stand schon wieder ein Mob Nazis, verstärkt durch einen zweiten Bus, der mittlerweile eingetroffen war. Wieder flogen Flaschen und Eisbrocken, eine/r der Antifaschist_innen wurde von einer Flasche am Kopf getroffen. Eine andere Person wurde zu Boden getreten und erhielt weitere Tritte gegen den Kopf. Unter einem Hagel diverser Wurfgeschosse schaffte es die Gruppe sich wieder am Auto zu treffen, an welchem mittlerweile die Rückspiegel zerbrochen und zerstört worden waren. Während sich die sieben Leute hektisch ins Auto warfen und gleichzeitig weiterhin versuchten fliegende Gegenstände abzuwehren, wurde die Heckscheibe des PKW mit einer Bierflasche eingeworfen und viel in einem Schauer aus kleinen Glasscherben in das Fahrzeug. Währenddessen war ein dritter Bus voller Nazis auf dem Parkplatz eingetroffen, sowie ein bis zwei PKW voller Rechtsextremer. Nachdem die Antifaschist_innen in ihrem PKW wieder auf die Autobahn aufgefahren waren, wurde von ihnen die Polizei informiert.

Die vier Verletzten Antifaschist_innen kamen glücklicherweise mit kleinen Platz- und Schürfwunden, einigen blauen Augen und Nasen, Hämatomen am ganzen Körper, einer zerbrochenen Brille und einigen Schäden am Auto davon.

Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen dieses rechtsmotivierten Gewaltakts und werden solche Angriffe nicht länger hinnehmen.

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Räumungsklage gegen das Besetzte Haus Erfurt http://aaw.blogsport.de/2009/02/16/raeumungsklage-gegen-das-besetzte-haus-erfurt/ http://aaw.blogsport.de/2009/02/16/raeumungsklage-gegen-das-besetzte-haus-erfurt/#comments Sun, 15 Feb 2009 23:15:50 +0000 Administrator Aktion Regional http://aaw.blogsport.de/2009/02/16/raeumungsklage-gegen-das-besetzte-haus-erfurt/ Laut MDR hat der Besitzer des ehemaligen Topf & Söhne- Geländes eine Räumungsklage eingereicht. Über diese soll nicht wie ursprünglich berichtet am 13.2., sondern Anfang nächste Woche beim Erfurter Amtsgericht entschieden werden. Ob sich daraus ein konkreter Räumungstermin ergibt ist noch nicht abzusehen. Es ist also auch weiterhin völlig unklar wann eine Räumung stattfinden könnte. Um euch schnellstmöglichst über eine drohende Räumung informieren zu können, existiert seit einiger Zeit ein SMS-Verteiler, in den ihr euch eintragen könnt, indem ihr eure Handynummer an die Mailadresse des besetzten Hauses schickt: squat.ef@gmx.net (pgp-Key hier). Außerdem könnt ihr Informationen zur aktuellen Situation unter der Infotelefonnumer 0162/5919379 erreichen.

Weiter Infos unter:

topf.squat.net
haendeweg.blogsport.de

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Pro-Palästina Demo und Protest http://aaw.blogsport.de/2009/01/13/pro-palaestina-demo-und-protest/ http://aaw.blogsport.de/2009/01/13/pro-palaestina-demo-und-protest/#comments Tue, 13 Jan 2009 06:26:34 +0000 Administrator Lokal International http://aaw.blogsport.de/2009/01/13/pro-palaestina-demo-und-protest/ Am 10. Januar fand in Weimar eine Antiisraelische Demonstration statt. Einige junge AntifaschistInnen nahmen dies als Anlass, ihre Kritik am Antizionismus und ihren Protest gegen Demonstrationen wie diese zum Ausdruck zu bringen.
Am 10. Januar fand in Weimar eine palästina-solidarische Demonstration gegen den derzeitigen Einsatz der israelischen Armee im Gaza-Streifen statt, an der sich ca. 70 Menschen beteiligten. Etwa 10 Menschen versammelten sich gegen 11:15 Uhr auf dem Buchenwaldplatz in der Carl-August-Allee, um ihren Protest gegen die vorbeiziehende Demonstration auszudrücken. Sie trugen Israelfahnen und ein Transparent mit der Aufschrift „Kein Frieden mit den Feinden Israels“. Darauf reagierten einige Teilnehmer_innen der Gaza-Demonstration äußerst hitzig, sodass die Ordner_innen der Demonstration und die Polizei sie davon abhalten mussten zu den Gegendemonstrant_innen vorzudringen – sie wären sicherlich nicht zimperlich mit den israelsolidarischen Protestierenden umgegangen.

Doch nicht nur die aggressive Stimmung, die von dieser Demonstration ausgegangen ist, zeigt, dass der Protest gerechtfertigt war. Wir wollen im Folgenden den Inhalt, welche die Demonstration nach außen trug, in mehreren Punkten kritisieren.

Unter anderem war auf einem Schild, welches in der Demonstration getragen wurde, die Parole „Stoppt den Holocaust“ zu lesen. Auf weiteren Schildern wurden Zionisten als „Faschisten“ bezeichnet und die deutsche Regierung wurde dazu aufgefordert ihre israelfreundliche Politik zu unterlassen, da Deutschland aus der Geschichte gelernt haben sollte. Damit findet eine Relativierung des Holocaust statt – diese Art der Argumentation verbindet die Antizionisten mit anderen Holocaustrelativierern und Geschichtsrevisionisten. Egal wie man die derzeitige Lage im nahen Osten beurteilt, sollte klar sein, dass dort in keiner Weise eine systematische, industrielle Vernichtung von Menschen irgendeiner Gruppe stattfindet.

Die Demonstration formulierte nicht nur eine, wie auch immer geartete Kritik an dem derzeitigen Einsatz der israelischen Armee, sondern sie richtete sich gegen die Existenz des Staates Israel. Auf einigen Schildern waren durchgestrichene Israelfahnen zu sehen. Damit findet sich ein Berührungspunkt zwischen den Bewegungen in Palästina, die Israel seit Jahren beschießen (Hamas, Hizbollah, etc.) und der antizionistischen Friedensbewegung in der ganzen Welt (in diesem Fall in Weimar) – sie wollen keinen palästinensischen Staat an der Seite von Israel, sondern an der Stelle von Israel. In eine ähnliche Richtung gehen diejenigen Parolen, die ein zionistisches Projekt, bzw. Zionisten per se als Faschisten und Mörder bezeichnen, die ebenfalls auf einigen Schildern zu lesen waren („Zionisten sind Faschisten, töten Kinder und Zivilisten“). Wer solche Parolen schreibt und ruft, der ignoriert nicht nur, dass es in Israel eine äußerst kontroverse Diskussion über kriegerische Einsätze Israels gibt, sondern er drückt auch denjenigen den Faschismus-Stempel auf, die aus der Erfahrung von über zwei Jahrtausenden der Juden-Verfolgung, einen Schutzraum haben wollen, der sich im Zweifelsfall auch verteidigen kann. Die Antizionisten sollten ehrlich sein, sie könnten auch schreiben: „Juden sind Faschisten, töten Kinder und Zivilisten“. Dass das Bild vom Juden als Kindermörder ein gängiger antisemitischer Stereotyp ist, sollte weithin bekannt sein.

Die Demonstranten bezeichneten nicht nur die Falschen als Faschisten, sondern sie huldigten denjenigen, die diese Bezeichnung in unseren Augen verdient hätten: Auf dem Theaterplatz, dem Ort der Abschlusskundgebung der Demonstration, wurden unter anderem Parolen wie „Allah für Nasrallah“ gerufen. Dass damit dem Anführer der radikal-islamischen Hisbollah, Hassan Nasrallah, gehuldigt wurde, beweist wessen Geistes Kind, diese Leute sind und wie ihr „Frieden“ aussehen soll. Das erklärte Ziel der Hisbollah ist es, den jüdischen Staat ein für alle mal auszulöschen. Die mitgeführte Libanonfahne tut ihr übriges, nicht nur wegen der Tatsache, dass Israel in den letzten Tagen auch wieder mit Raketen aus dem Libanon beschossen wurde.

Dass der Weimarer Matthias Purdel, Sänger am DNT und thüringer Spitzenkandidat der FDP, nach solchen Parolen kein Problem damit hat, auf einer solchen Demonstration zu sprechen, beweist, dass wenn es um Israel geht, alle politischen Lager zusammenstehen und vorherige Differenzen auf einmal vergessen werden. Auf der Demonstration waren unter anderem auch Aktivist_innen des Bürgerbündnisses gegen Rechts und Mitglieder der Linkspartei anwesend. Neonazis haben entgegen unserer Erwartung nicht teilgenommen, was daran liegen könnte, dass die Weimarer Kameraden die aktuellsten Entwicklungen innerhalb ihrer eigenen Bewegung verpennt haben. Anknüpfungspunkte hätten sie allemal gefunden.

Das Flugblatt, welches verteilt wurde kann hier heruntergeladen werden
Nach den Vorfällen hat sich das Portal zur Dokumentation antisemitischer und antizionistischer Vorfälle in Weimar gegründet. Bilder auf Indymedia.

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Haende weg, Besetztes Haus Erfurt erhalten http://aaw.blogsport.de/2009/01/09/haende-weg-besetztes-haus-erfurt-erhalten/ http://aaw.blogsport.de/2009/01/09/haende-weg-besetztes-haus-erfurt-erhalten/#comments Fri, 09 Jan 2009 16:34:49 +0000 Administrator Regional Media http://aaw.blogsport.de/2009/01/09/haende-weg-besetztes-haus-erfurt-erhalten/

DEMONSTRATION FÜR DAS BESETZTE HAUS /// AM 24.01. /// 13UHR HBF IN ERFURT

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Samstag: Horst Mahler in Jena http://aaw.blogsport.de/2009/01/07/samstag-horst-mahler-in-jena/ http://aaw.blogsport.de/2009/01/07/samstag-horst-mahler-in-jena/#comments Wed, 07 Jan 2009 14:20:08 +0000 Administrator Regional http://aaw.blogsport.de/2009/01/07/samstag-horst-mahler-in-jena/ Kundgebung gegen Antisemitismus vor dem „Braunen Haus“

Für den kommenden Samstag kündigt der Nationale Widerstand Jena einen Vortrag mit Horst Mahler im „Braunen Haus“ in der Jenaischen Straße an. Mahler ist der bekannteste antisemitsche Agitator in der BRD und sein Thema „Die Kernschmelze der judaisierten Welt ist der Welt Auferstehung zum Nationalsozialismus!“ lässt erkennen, was im „Braunen Haus“ zu erwarten ist: übelste Hetze im Stil Julius Streichers. Wer mehr über diesen kaputten Fanatiker erfahren möchte, dem eröffnet sein Interview mit Michael Friedman (Teile 1 und 2) einen guten Einblick in sein Welt- und Selbstbild. Mahler ist ein Überzeugungstäter; sein nächster Haftantritt ist abzusehen. Dass er – anders als die NPD-Führer – seinen Rassenhass so deutlich formuliert, macht ihn attraktiv in der Szene. Die Jenaer Nazis können ein volles Haus am Samstag erwarten.

Horst Mahler war am 9. November 2002 einer der ersten Gäste im neu eröffneten „Braunen Haus“. Seitdem hat sich das „Braune Haus“ zu dem bedeutendsten Stützpunkt der Thüringer Naziszene entwickelt. Neben Stammtischen und internen Schulungen finden dort inzwischen regelmässig auch öffentliche Vorträge statt. Die Nazis haben sich in Altlobeda fest etabliert.

Aus Anlass des Auftritts von Mahler, 2 1/2 Wochen vor dem Holocaust-Gedenktag, rufen mehrere Initiativen auf zu einer

Kundgebung gegen Antisemitismus und das „Braune Haus“

Beginn: 15 Uhr – Ort: Susanne-Bohl-Strasse/Jenaische Strasse in Altlobeda

Treffpunkt im Stadtzentrum: 14.30 Uhr, Holzmarkt

Kommt alle!

(via)

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Neue Email-Adresse http://aaw.blogsport.de/2009/01/05/neue-email-adresse/ http://aaw.blogsport.de/2009/01/05/neue-email-adresse/#comments Mon, 05 Jan 2009 16:28:00 +0000 Administrator Lokal http://aaw.blogsport.de/2009/01/05/neue-email-adresse/ Ab sofort sind wir unter einer neuen Email-Adresse erreichbar. Die alte Adresse wird für einen kurzen Zeitraum weiter funktionieren.

Neu: antifa_weimar [at] riseup.net

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Weimar: NPD geht mit Schulhof-CD auf Stimmenfang http://aaw.blogsport.de/2008/12/18/weimar-npd-geht-mit-schulhof-cd-auf-stimmenfang/ http://aaw.blogsport.de/2008/12/18/weimar-npd-geht-mit-schulhof-cd-auf-stimmenfang/#comments Thu, 18 Dec 2008 10:05:45 +0000 Administrator Presse http://aaw.blogsport.de/2008/12/18/weimar-npd-geht-mit-schulhof-cd-auf-stimmenfang/ Weimar. (tlz/bük) Die NPD vermiest den Schülern die Weihnachtsferien: Am letzten Schultag, also am 19. Dezember, will sie eine Neuauflage der umstrittenen Schulhof-CD an weiterführenden und berufsbildenden Schulen in Weimar und dem Weimarer Land verteilen. Nach eigenem Bekunden läute man damit den Wahlkampf für die Kommunalwahlen in Weimar ein.

Dem Staatlichen Schulamt sind teilweise die Hände gebunden: „Das Hausrecht erstreckt sich nur auf Schule und Schulhof. Wenn die CDs vor dem Tor verteilt werden, können wir das nicht verhindern“, sagte der zuständige Referent für Rechtsfragen, Norbert Harz. Lehrer und Schüler müssten vor allem auf Aufklärung setzen.

Dabei hilft unter anderem der Internetauftritt des Weimarer Bürgerbündnisses gegen Rechts. Unter Download finden Interessierte eine Argumentationshilfe gegen die Schulhof-CD der NPD.

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Mitschnitt online http://aaw.blogsport.de/2008/12/17/mitschnitt-online/ http://aaw.blogsport.de/2008/12/17/mitschnitt-online/#comments Wed, 17 Dec 2008 18:45:52 +0000 Administrator Lokal http://aaw.blogsport.de/2008/12/17/mitschnitt-online/ Ab sofort findet ihr unter der Rubrik Audio den Mitschnitt des Vortrags von Martin Dornis (Gruppe in Gründung) aus Leipzig unter dem Titel “Zur Kritik der Menschenrechte”. Die Veranstaltung fand am 10.12 in der Gerber 1 statt.

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Jeder neunte Deutsche ist Antisemit http://aaw.blogsport.de/2008/12/16/jeder-neunte-deutsche-ist-antisemit/ http://aaw.blogsport.de/2008/12/16/jeder-neunte-deutsche-ist-antisemit/#comments Tue, 16 Dec 2008 09:59:57 +0000 Administrator Presse http://aaw.blogsport.de/2008/12/16/jeder-neunte-deutsche-ist-antisemit/ “Passen nicht zu uns”
Jeder Neunte ist Antisemit

Jeder neunte Deutsche hat laut einer neuen Studie Vorurteile gegen Juden. Besonders hoch ist dabei der Anteil in Bayern. Dort teile etwa jeder sechste Einwohner (16,6 Prozent) antisemitische Positionen, ergab eine Erhebung der Universität Leipzig zu rechtsextremistischen Einstellungen.

Danach waren auch in Baden-Württemberg mit 13,3 Prozent solche antisemitischen Tendenzen im Vergleich zu anderen Bundesländern relativ verbreitet, gefolgt von Thüringen (12,9 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (9,8 Prozent). Am geringsten waren antisemitische Stimmungen in Brandenburg (1,1 Prozent) und im Saarland (1,5 Prozent).

Im Bundesdurchschnitt waren laut Studie fast 18 Prozent der Befragten der Ansicht, dass der Einfluss von Juden auch heute noch zu groß sei. Knapp 15 Prozent stimmten der These zu, Juden arbeiteten für ihre Ziele mehr als andere “mit üblen Tricks”. Fast eben so viele meinten, Juden hätten “etwas Besonderes und Eigentümliches an sich und passen nicht so recht zu uns”.

Wie die Untersuchung im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung weiter ergab, finden rechtsextreme Positionen in breiten Bevölkerungsgruppen weiter viel Rückhalt. 15 Prozent seien chauvinistisch, also aggressiv nationalistisch, eingestellt, gut ein Fünftel ausländerfeindlich. Allerdings sei gegenüber früheren Befragungen dabei ein leichter Rückgang zu verzeichnen, erklärten die Leipziger Wissenschaftler Prof. Elmar Brähler und Oliver Decker. Diese Entwicklung sei möglicherweise auch ein Erfolg der vielfältigen Projekte gegen den Rechtsextremismus. “Man sollte nicht zu laut jubeln: Die Veränderung des wirtschaftlichen Klimas wird auch bei der politischen Einstellung Folgen haben”, warnte Brähler.

Quelle: http://www.n-tv.de/1060021.html

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Die Ermordung von Alexandros Grioropoulos http://aaw.blogsport.de/2008/12/15/die-ermordung-von-alexandros-grioropoulos/ http://aaw.blogsport.de/2008/12/15/die-ermordung-von-alexandros-grioropoulos/#comments Mon, 15 Dec 2008 16:12:42 +0000 Administrator Text International http://aaw.blogsport.de/2008/12/15/die-ermordung-von-alexandros-grioropoulos/ Die Weihnachtszeit hat begonnen und die ersten Schneeflocken sind gefallen. Die Menschen gehen nach der Arbeit mit Kollegen auf den Weihnachtsmarkt und verdrängen ihre Sorgen am Glühweinstand. In der Fehrnsehwerbung werden besinnliche Lieder über ein frohes Weihnachtsfest und eine friedlichen Welt gesungen. Alles scheint in bester Ordnung zu sein in unserer „heilen Welt“.
Man könnte sich fast von dieser Welt in einen Bann der Unmündigkeit ziehen lassen und somit nichts mehr kritisch in Frage stellen. Nur was passiert wenn man die Welt und die Herrschaftsordnung in Frage stellt? Dies kann man an den neusten Ereignissen, die sich in Athens Stadtteil Exarchia zugetragen haben, sehen. Das Exarchia ist bekannt für eine kritische Auseinandersetzung mit Herrschaftsverhältnissen und wird deswegen vorwiegend von linken Menschen bewohnt. Der Ursprung dieser Entwicklung geht bis zur Zeit des Widerstands gegen die Militärdiktatur zurück. Die Presse ( Der Tagesspiegel ) schrieb über das Viertel, dass „Exarchia … nicht nur ein buntes Künstlerviertel mit zahllosen Kneipen und Cafés sondern auch eine traditionelle Hochburg jener Gruppen, die sich selbst als „Anarchisten“ bezeichnen“ sei. Im Kontext dieser Aussage hat die Presse die Angriffsfläche gefunden den 15 – jährigen Alexandros Grioropoulos, als ein alles hassenden Randalierer darzustellen. Wie es schon so oft geschehen ist, wenn das Wort Anarchie im Spiel war. Die Presse hilft dem Staat Griechenland die Ermordung des 15 – jährigen zu legitimieren.
Sie berichtet, dass eine Gruppe Jungendlicher, in der sich auch Alexandros Grioropoulos befand, aus einer Bar gekommen ist und die Polizei sofort angegriffen hat. Dies soll mit Brandsätzen und Fußtritten gegen den Streifenwagen geschehen sein. Daraufhin hat ein Polizist einen Warnschuss abgeben, der den Jungen versehentlich in das Herz getroffen hat. Hingegen gibt es Augenzeugenberichte die besagen, dass die Jugendlichen die Polizisten lediglich verbal angegriffen und eine leere Flasche in Richtung des Streifenwagens gewurfen haben. Ein Polizist stieg aus dem Streifenwagen und gab ein gezielten Schuss auf Alxandros Grioropoulos ab, der ihn tödlich getroffen hat. Nun stellt sich die Frage, wie ein Warnschuss jemanden in das Herz treffen kann, wobei der Polizist den Warnschuss eigentlich in die Luft hätte abgeben müssen. Es liegt sehr nahe, dass der Polizist den Jungen kaltblütig ermordet hat. Das Durchschnittsalter der griechischen Polizisten liegt bei 18 bis 25 Jahren. Sie werden an Polizeischulen ausgebildet Menschen in das Krankenhaus zu schlagen und psychologisches Training lässt sie gefühlsmäßig abstumpfen.
Der Staat hat wiedereinmal seine Macht durch Gewalt behaupten können. Die Gewalt ist die Grundvoraussetzung für jede Herrschaft. Sigmund Freud schrieb: „das der Staat dem Einzelnen den Gebrauch des Unrechts untersagt…, nicht weil er es abschaffen, sondern weil er es monopolisieren will.“ Es stellt sich heraus, dass jeder Staat alle Gewalt in sich vereint und legitimiert um sich Beispielsweise vor Personen zu schützen, die keine Herrschaft von Menschen über Menschen dulden wollen. Zu diesen Menschen gehörte auch Alxandros Grioropoulos.
Nun liegt es an uns solch unmenschliche Zustände anzugreifen und den Betroffenen staatlicher Gewalt vollste Solidarität entgegenzubringen. Es muss jede Form von Herrschaft und Gewalt beendet werden. Die Zeit des Zuschauens muss eine Ende haben, es ist die des Handelns gekommen.

Gegen Staat und Polizeiwillkür
Kein Vergeben, Kein Vergessen!

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Pressemappe zur Demonstration in Weimar für Alexandros Grioropoulos http://aaw.blogsport.de/2008/12/14/pressemappe-zur-demonstration-fuer-alexandros-grioropoulos/ http://aaw.blogsport.de/2008/12/14/pressemappe-zur-demonstration-fuer-alexandros-grioropoulos/#comments Sun, 14 Dec 2008 10:18:56 +0000 Administrator Presse http://aaw.blogsport.de/2008/12/14/pressemappe-zur-demonstration-fuer-alexandros-grioropoulos/ Schwere Krawalle in Weimar
In Weimar hat es am späten Abend schwere Ausschreitungen zwischen linksautonomen Jugendlichen und der Polizei gegeben, dies bestätigte die Polizei am Morgen auf ANTENNE THÜRINGEN-Anfrage. Bis zu 50 Linke hatten sich zu einer nichtgenehmigten Versammlung am Rande des Weihnachtsmarktes getroffen. Als die Polizei anrückte wurden die Beamten mit Steinen und Feuerwerkskörpern attackiert. Es gab vier vorläufige Festnahmen, so ein Polizeisprecher. Bis zu 50 Beamte waren im Einsatz um die Randale in den Griff zu bekommen. Die Polizei bestätigte zudem, dass die Staatsanwaltschaft Erfurt jetzt die Ermittlungen in den Fall aufgenommen hat. Nach ANTENNE THÜRINGEN-Informationen aus Polizeikreisen waren der Hintergrund für die Ausschreitungen offenbar Sympathiebekundungen für die Jugendlichen in Griechenland. Dort hatten es nach dem Tod eines jungen Mannes tagelange schwere Krawalle gegeben, so auch in der vergangnen Nacht.
Quelle: http://www.antennethueringen.de/at_www/service/news/index.php

Weimar (dpa) – Rund 40 linksautonome Jugendliche sind am Samstagabend durch Weimar gezogen und haben Polizisten mit Feuerwerkskörpern, Glasflaschen und Steinen angegriffen.

Mit Transparenten und Flugblättern hätten die schwarz gekleideten und mit Tüchern vermummten Linken ihre Sympathie mit den Demonstranten in Griechenland bekundet, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag und bestätigte einen Bericht von Antenne Thüringen. Seit dem Tod eines 15-jährigen durch eine Polizeikugel gibt es in Griechenland seit Tagen Ausschreitungen.

Bereits bei Solidaritäts-Demonstrationen in Städten wie Minden und Frankfurt/Main hatte es Ausschreitungen gegeben. Die Autonomen in Weimar hätten außerdem gegen den Freispruch von zwei Polizisten im Prozess um den Feuertod eines Asylbewerbers in Dessau-Roßlau protestiert, hieß es.

Die Autonomen, die sich in einer nicht genehmigten Demonstration Richtung Weimarer Weihnachtsmarkt bewegten, stammten nach Polizeiangaben nicht nur aus Thüringen, sondern auch aus Sachsen- Anhalt. Vier Linke wurden vorläufig festgenommen. Bei den Auseinandersetzungen habe es keine Verletzten und auch keinen Sachschaden gegeben, sagte der Polizeisprecher.

In der Bremer Innenstadt hat die Polizei am Samstag bei einer verbotenen Demonstration linker Gruppierungen «gegen Polizeigewalt und Sozialabbau» nach eigenen Angaben rund 170 Demonstranten in Gewahrsam genommen. Etwa 200 teilweise Vermummte hatten sich an dem Aufmarsch beteiligt und waren von der Polizei gestoppt und eingeschlossen worden. Ausschreitungen gab es nicht. Es sei friedlich geblieben, teilte die Polizei mit.

Das Bremer Verwaltungsgericht hatte am Freitag die Entscheidung des Stadtamtes bestätigt, die Demonstration in der Innenstadt zu untersagen. Dennoch fand diese statt.
Quelle: http://www.shz.de/deutschland-welt/politik/artikeldetails/article/111/linksautonome-attackieren-polizisten-in-weimar.html
http://www.nnn.de/deutschland-welt/politik/artikeldetails/article/526/linksautonome-attackieren-polizisten-in-weimar.html
http://www.stimme.de/deutschland-welt/nachrichten/Demonstrationen;art295,1415411

Weimar. Rund 40 linksautonome Jugendliche sind am Samstagabend durch Weimar gezogen und haben Polizisten mit Feuerwerkskörpern, Glasflaschen und Steinen angegriffen.

Mit Transparenten und Flugblättern hätten die schwarz gekleideten und mit Tüchern vermummten Linken ihre Sympathie mit den Demonstranten in Griechenland bekundet, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag und bestätigte einen Bericht von Antenne Thüringen. Seit dem Tod eines 15-jährigen durch eine Polizeikugel gibt es in Griechenland seit Tagen Ausschreitungen.

Bereits bei Solidaritäts-Demonstrationen in Städten wie Minden und Frankfurt/Main hatte es Ausschreitungen gegeben. Die Autonomen in Weimar hätten außerdem gegen den Freispruch von zwei Polizisten im Prozess um den Feuertod eines Asylbewerbers in Dessau-Roßlau protestiert, hieß es.

Die Autonomen, die sich in einer nicht genehmigten Demonstration Richtung Weimarer Weihnachtsmarkt bewegten, stammten nach Polizeiangaben nicht nur aus Thüringen, sondern auch aus Sachsen- Anhalt. Vier Linke wurden vorläufig festgenommen. Bei den Auseinandersetzungen habe es keine Verletzten und auch keinen Sachschaden gegeben, sagte der Polizeisprecher.

In der Bremer Innenstadt hat die Polizei am Samstag bei einer verbotenen Demonstration linker Gruppierungen „gegen Polizeigewalt und Sozialabbau“ nach eigenen Angaben rund 170 Demonstranten in Gewahrsam genommen. Etwa 200 teilweise Vermummte hatten sich an dem Aufmarsch beteiligt und waren von der Polizei gestoppt und eingeschlossen worden. Ausschreitungen gab es nicht. Es sei friedlich geblieben, teilte die Polizei mit.

Das Bremer Verwaltungsgericht hatte am Freitag die Entscheidung des Stadtamtes bestätigt, die Demonstration in der Innenstadt zu untersagen. Dennoch fand diese statt. (dpa)
Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1645497_Linksautonome-attackieren-Polizisten.html

WEiMAR: Linksautonome zogen durch die Stadt
Rund 40 linksautonome Jugendliche sind am Samstagabend durch Weimar gezogen und haben einschreitende Polizisten mit Feuerwerkskörpern, Glasflaschen und Steinen angegriffen. Mit Transparenten und Flugblättern hätten die schwarzgekleideten und mit Tüchern vermummten Linken ihre Sympathie mit den Demonstranten in Griechenland bekundet, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Seit dem Tod eines 15-jährigen durch eine Polizeikugel gibt es in Griechenland seit Tagen Ausschreitungen.

14.12.2008 12:43 Uhr TA/dpa
Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.ticker.volltext.php?kennung=ontaTICRatgeberMantel1229255018&zulieferer=ta&kategorie=TIC&rubrik=Ratgeber&region=Mantel&auftritt=TA&dbserver=1

Rund 40 linksautonome Jugendliche sind am Samstagabend durch Weimar gezogen und haben Polizisten mit Feuerwerkskörpern, Glasflaschen und Steinen angegriffen. Mit Transparenten und Flugblättern hätten die schwarzgekleideten und mit Tüchern vermummten Linken ihre Sympathie mit den Demonstranten in Griechenland bekundet, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Seit dem Tod eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel gibt es in Griechenland seit Tagen Ausschreitungen.

Minden, Frankfurt, Bremen?

Bereits bei Solidaritäts-Demonstrationen in Städten wie Minden und Frankfurt/Main hatte es Ausschreitungen gegeben. Die Autonomen in Weimar hätten außerdem gegen den Freispruch von zwei Polizisten im Prozess um den Feuertod eines Asylbewerbers in Dessau-Roßlau protestiert, hieß es. Vier Linke wurden vorläufig festgenommen. Bei den Auseinandersetzungen habe es keine Verletzten und auch keinen Sachschaden gegeben, sagte der Polizeisprecher.

Ob eine verbotene Demonstration linker Gruppierungen „gegen Polizeigewalt und Sozialabbau“ in der Bremer Innenstadt ebenfalls mit den Unruhen in Griechenland in Verbindung zu bringen ist, ist unklar. In der Hansestadt hat die Polizei am Samstag nach eigenen Angaben rund 170 Demonstranten in Gewahrsam genommen. Etwa 200 teilweise Vermummte hatten sich an dem Aufmarsch beteiligt und waren von der Polizei gestoppt und eingeschlossen worden. Ausschreitungen gab es nicht. Zur Demo aufgerufen hatte ein linkes Bündnis im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages „gegen Polizeigewalt und Sozialabbau“.

Sozialer Brennstoff

Die fast seit einer Woche andauernden Unruhen in Griechenland alarmieren die Regierungen in Europa: Finanz- und Wirtschaftskrise haben genug sozialen Brennstoff angehäuft, dass jederzeit ein Funken gewaltsame Proteste wie in den vergangenen Tagen in griechischen Städten auslösen könnte. Im Laufe der Woche flogen in Dänemark, Italien und Spanien Steine in Schaufensterscheiben und Banken. In Frankreich zogen Demonstranten vor das griechische Konsulat in Bordeaux und steckten Autos in Brand. An Wänden tauchten Graffiti mit der Ankündigung eines Aufstandes auf. In Italien beteiligten sich Tausende an einem Generalstreik, der allerdings nichts mit dem Tod des griechischen Jugendlichen am vergangenen Samstag zu tun hatte. Und in Athen flogen in der Nacht nach einer zunächst friedlichen Kundgebung wieder Steine und Brandsätze.

So deutet inzwischen einiges darauf hin, dass die Rezession in Europa eine Massenbewegung gegen Sparmaßnahmen und andere von Politik und Wirtschaft eingeleitete Gegenmaßnahmen auslösen könnte. Das hat es in dieser Form jahrelang nicht mehr gegeben, die Durchschnittsbevölkerung hat die ihr auferlegten Bürden bislang getragen.

Unruhen politisch gedeutet

Die Organisatoren des friedlichen Teils der griechischen Proteste machten aus der blanken Wut autonomer Gruppen aber schnell eine politische Bewegung, die gegen Sparmaßnahmen und Arbeitsplatzabbau antreten soll. „Wir ermutigen nicht gewaltsame Aktionen hier und im Ausland“, sagte ein 23-jähriger Demonstrant am Athener Polytechnikum, Konstantinos Sakkas. „Was im Ausland passiert sind spontane Ausdrücke der Solidarität mit dem, was hier passiert.“
Quelle: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/12/0,3672,7490732,00.html

Linksautonome ziehen durch Weimar

Weimar (dpa/th) – Rund 40 linksautonome Jugendliche sind gestern Abend durch Weimar gezogen und haben einschreitende Polizisten mit Feuerwerkskörpern, Glasflaschen und Steinen angegriffen. Mit Transparenten und Flugblättern hätten die schwarzgekleideten und mit Tüchern vermummten Linken ihre Sympathie mit den Demonstranten in Griechenland bekundet, sagte ein Polizeisprecher heute und bestätigte einen Bericht von Antenne Thüringen. Seit dem Tod eines 15-jährigen durch eine Polizeikugel gibt es in Griechenland seit Tagen Ausschreitungen.
14.12.2008 dpa
Quelle: http://www.tlz.de/tlz/tlz.politik.volltext.php?zulieferer=dpa&redaktion=wap&dateiname=iptc-wap-20081214-47-dpa_19827178.nitf&kategorie=&catchline=%2Fregioline%2Fthueringen&other=&dbserver=1

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Aufmucken gegen Rechts – 12.12.2008, Mon Ami Weimar http://aaw.blogsport.de/2008/12/09/aufmucken-gegen-rechts-12122008-mon-ami-weimar/ http://aaw.blogsport.de/2008/12/09/aufmucken-gegen-rechts-12122008-mon-ami-weimar/#comments Tue, 09 Dec 2008 05:20:21 +0000 Administrator Lokal http://aaw.blogsport.de/2008/12/09/aufmucken-gegen-rechts-12122008-mon-ami-weimar/ Die Nazis gewinnen an Boden. Dabei sind Springerstiefel, Glatze und Baseballschläger als Erkennungszeichen weitgehend überholt. Von vielen unbemerkt sickern sie mit ihrer Menschen verachtenden Ideologie in die Alltagskultur ein. Klamotten mit Botschaften wie »Masterrace« (»Herrenrasse«) und »Consdaple« (mit der Betonung auf »…nsdap…« im Wort) werden auch von Jugendlichen getragen, die nicht unbedingt in der neonazistischen Kameradschaftsszene organisiert sind. Rockmusik mit rassistischen Texten gibt es genauso wie extrem faschistische Strömungen im Techno, im Black Metal oder im Hip-Hop.

Immer wieder veröffentlichte die NPD und gut 50 weitere neofaschistische Organisationen in den letzten Jahren so genannte »Schulhof- CDs«. Diese sollten vor allem Schülerinnen und Schüler für die braune Ideologie werben. Im Jahr 2004 startetete deshalb der linke Jugendverband [‘solid] ein Gegenprojekt, welches jetzt neu aufgelegt wird. In allen 16 Bundesländern werden regionale und landesweite »Aufmucken«-Bandcontests mit Local-Hero- und auch regionalen Big-Name-Bands organisiert. Die Gewinner dieser Wettbewerbe werden nächstes Jahr auf einem neuen »Aufmucken«-Sampler veröffentlicht, der in einer Mindestauflage von 200.000 Stück produziert wird und dann auch an deiner Schule oder deinem Jugendclub kostenlos verteilt werden kann.

In Thüringen finden die regionalen Bandcontests in Suhl, Erfurt, Ilmenau, Gotha, Jena und Weimar statt. Die Chancen stehen also nicht schlecht, dass eine Band aus Weimar auf dem »Aufmucken«-Sampler vertreten sein wird.

PAINKILLER (Alternative Rock)

MADE IN VIETNAM
(Alternative)

THE AWESOME SOUNDSYSTEM (Hip Hop)

HIDDEN TRACK (Indie Rock)

GAME RUCKAZ (Hip Hop)

SOUNDEXILE (Punk Rock)

Eine Veranstaltung der Linksjugend [solid] :: PLAK Weimar

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Ermittler finden T-Shirts verbotener Organisation 28-Jähriger aus Weimar vor Landgericht Gera (OTZ/HS) http://aaw.blogsport.de/2008/12/04/ermittler-finden-t-shirts-verbotener-organisation-28-jaehriger-aus-weimar-vor-landgericht-gera-gera-otzhs/ http://aaw.blogsport.de/2008/12/04/ermittler-finden-t-shirts-verbotener-organisation-28-jaehriger-aus-weimar-vor-landgericht-gera-gera-otzhs/#comments Thu, 04 Dec 2008 06:37:17 +0000 Administrator Presse http://aaw.blogsport.de/2008/12/04/ermittler-finden-t-shirts-verbotener-organisation-28-jaehriger-aus-weimar-vor-landgericht-gera-gera-otzhs/ Ermittler finden T-Shirts verbotener Organisation
28-Jähriger aus Weimar vor Landgericht Gera (OTZ/HS).
Wegen Verstoßes gegen ein Vereinigungsverbot muss sich
seit gestern ein 28-Jähriger aus Weimar vor dem Landgericht Gera
verantworten.

Die Staatsanwaltschaft legt dem Angeklagten zur Last, 100 T-Shirts der
seit 2001 als verfassungswidrig verbotenen Organisation „Blood & Honour
mit sich geführt zu haben, um diese zu verbreiten. Die Ermittler hatten
den Mann am 16. Juni 2005 auf der Bundesautobahn 71 bei Arnstadt nach
einem anonymen Hinweis kontrolliert. Auf der Rückbank fanden sie wie
angekündigt einen offenen Karton mit den bedruckten Shirts.

Der Angeklagte räumte ein, einen geschlossenen Karton von „A nach B
gefahren“ zu haben. Er habe gewusst, dass darin Shirts waren, nicht aber
welcher Art. Er habe kein Geld für seinen Botendienst bekommen. Zu den
Umständen und Hintergründen des Transports wollte er jedoch ebenso wenig
sagen wie zu seinen politischen Ambitionen.

Der Prozess wird am 12. Dezember mit zwei Zeugenvernehmungen
fortgesetzt. Möglicherweise fällt dann auch das Urteil.

02.12.2008

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Angriff auf Gerber 1 http://aaw.blogsport.de/2008/11/30/angriff-auf-gerber-1/ http://aaw.blogsport.de/2008/11/30/angriff-auf-gerber-1/#comments Sun, 30 Nov 2008 11:13:09 +0000 Administrator Lokal http://aaw.blogsport.de/2008/11/30/angriff-auf-gerber-1/ Am Donnerstag gab es einen geplanten Angriff auf das linke Zentrum Gerberstraße 1. gegen 23:15 Uhr befanden sich ca. 15 Menschen in dem linken Jugendzentrum. Aus heiterem Himmel zersprang mit einem lauten Knall eines der Doppelfenster in der ersten Etage und einige Scherben flogen in den Raum. Die Anwesenden reagierten sofort und eilten auf die Straße. Zwei fliehende, vermummte Personen konnten nicht gestellt werden. Durch glückliche Umstände wurde niemand verletzt. Die anwesenden Menschen aus der Gerberstraße 1 gehen davon aus, dass es sich bei den Angreifern um Neonazis handelt. Bereits am Vorabend waren mehrmals zwei vermummte Personen in der Nähe der Gerberstraße gesichtet worden.

Der letzte Angriff von Neonazis auf die Gerberstraße geschah im Frühjahr 2008 (siehe: http://de.indymedia.org/2008/03/209926.shtml). Auch während der Fußball-EM im Sommer 2008 gab es mehrere Übergriffe gegen Antifas und alternative Jugendliche in der Nähe der Gerberstraße.

In den letzten Wochen gab es vermehrt spontane Aktionen von Neonazis, unter Anderem zum Volkstrauertag oder nach einer Vergewaltigung in Weimar West.

Neben dem besetzten Haus in Erfurt, welches gerade von der Räumung bedroht ist, stellt die Gerberstraße eines der letzten linken Kultur-Projekte dieser Art in Thüringen dar. Antifaschistische Interventionen und offensives Handeln sind unter diesen Umständen, auch angesichts des Wahljahres 2009, im braunen Herz Deutschlands, bitter nötig.

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